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Unsere Feuerwehr
 

Zeit haben heißt wissen, wofür man Zeit haben will und wofür nicht. Unsere Feuerwehr nimmt sich diese Zeit seit 1909 für ein ehrenamtliches Engagement im Dienste der luxemburgischen Gesellschaft. Entstehungsgeschichte und Tätigkeiten der Wehr wurden im goldenen Buch des Nationalen Feuerwehrverbandes dargestellt. Sind die Tätigkeiten der letzten 25 Jahre als Fortschritt oder als Tradition zu sehen?

Bis 1998 hat sich Pierre KRECKÉ mit technischer und menschlicher Kompetenz seinen verantwortungsvollen Aufgaben gestellt. Nicht nur seine langjährigen Wegbegleiter (Roger FLAMMANG, Fred KIRCHMANN, René KRECKÉ, Raymond MISCHO, Albert SCHUMACHER uvm) wusste er stets mit Empathie und Loyalität zu motivieren, sondern Pierre KRECKÉ wurde auch für die heranwachsende Generation zur Leitfigur. Den Jugendlichen schenkte er besondere Achtung, sie waren für ihn eine Herzensangelegenheit. Die neue Wehrleitung unter Patrick NACCIARETI und Claude SADELER führen diese Tradition seither fort. Der Tod von Pierre KRECKÉ, am 18. November 2004 zeigte, dass es sich lohnt für andere Zeit zu haben. Die Feuerwehrfamilie würdigt noch heute den Mensch „Pierre KRECKÉ“.

Pierre Krecké 1934-2004

Gezielt wurden ab 1996 unter der Leitung von Guy AECKERLÉ neue fortschrittliche Wege in der Jugendarbeit beschritten. In seiner zehnjährigen Tätigkeit, wuchsen 30 Jugendfeuerwehrmitglieder heran, die fast ausnahmslos im Besitz des FGAJ oder in der Ausbildung sind. Mit wenigen Ausnahmen konnten diese Jugendlichen für das ehrenamtliche Feuerwehrlöschwesen gewonnen werden.

Die aktiven Mitglieder sind durchwegs gut ausgebildet. Die Mehrzahl der Mitglieder ist im Besitz eines FGA, BT-1 und/oder einer Zusatzausbildung. Bedingt durch die geographische Sonderstellung besteht eine enge Kooperation mit der Berufsfeuerwehr.

An allen nationalen und internationalen traditionellen Wettbewerben, nahm stets eine Gruppe teil. Krönender Höhepunkt war der Gewinn der Goldmedaille 1993 bei der Feuerwehrolympiade des CTIF in Berlin.

2002 trat erstmals eine Frauengruppe beim nationalen Wettbewerb in Grevenmacher an und im Jahre 2005 waren es erstmals drei Wettbewerbsgruppen auf internationaler Ebene. Diese gepflegte Freundschaft auf internationaler Ebene würdigte der Deutsche Feuerwehrverband mit der Auszeichnung für internationale Zusammenarbeit in Bronze, die Patrick NACCIARETI im Jahre 2006 verliehen wurde.

Zusammenfassend fällt die Vielfalt der freiwilligen Feuerwehr Hamm auf, die es jedem aktiven Mitglied ermöglicht seine Zeit, die er bereit ist zu haben, ehrenamtlich in den Dienst des Nächsten zu stellen. Abschließend kann die zu Beginn gestellte Frage mit dem Spruch von Carl Friedrich von Weizsäcker geklärt werden: Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.

 

 
 
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